Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

Zu den wichtigsten Versicherungen, die man derzeit im privaten Bereich abschließen kann, gehört unter anderem auch die Berufsunfähigkeitsversicherung. Neben der Hausratversicherung und der Privathaftpflicht zählt diese Versicherung zur Grundabsicherung gegen existenzielle finanzielle Risiken, nämlich den Verlust der Arbeitskraft und dem damit verbundenen Wegfall des Einkommens. Man muss übrigens in der Praxis zwischen der Erwerbsunfähigkeit und der Berufsunfähigkeit unterscheiden, denn die gesetzliche Absicherung für Arbeitnehmer in Form der Erwerbsunfähigkeitsversicherung tritt zum Beispiel nur dann ein, wenn man gar keine Tätigkeit mehr mehr als vier Stunden am Tag ausführen kann.

Bei der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ist es allerdings so, dass diese bereits dann eintritt, wenn man seinen zuletzt ausgeübten bzw. erlernten Beruf aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls nicht mehr ausüben kann. Die Hauptleistung der Berufsunfähigkeitsversicherung besteht in der Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente im Versicherungsfall, deren Höhe man als Versicherter bei Abschluss des Vertrages festlegen muss.

Insgesamt zählt die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den Versicherungen, wo sich die Angebote der Versicherungsunternehmen deutlich unterscheiden. Ein Berufsunfähigkeitsversicherungs Vergleich ist daher nahezu zwingend erforderlich, denn ohne die Erkenntnisse aus solch einem Vergleich kann es leicht passieren, dass man mitunter einen doppelt so hohen Beitrag zahlen muss, als eigentlich notwendig wäre. Die Höhe des Beitrages zur Berufsunfähigkeitsversicherung richtet sich hauptsächlich nach drei Faktoren, und zwar nach dem Eintrittsalter des Versicherten, nach der gewählten Höhe der Berufsunfähigkeitsrente und nach der Art der Beschäftigung.

Die Beschäftigungsart ist deshalb wichtig für die Feststellung des Beitrages, weil das Risiko berufsunfähig zu werden in manchen Berufsgruppen deutlich höher als in anderen Branchen ist. So gelten zum Beispiel Möbelpacker als sehr gefährdet, dass normale Rentenalter aufgrund von gesundheitlichen Beschwerden nicht zu erreichen und vorher berufsunfähig oder sogar erwerbsunfähig zu werden. Beim Vergleich sollte nicht nur auf die Beitragshöhe geachtet werden, sondern auch darauf, ob die Versicherung wirklich schon bei Berufsunfähigkeit zahlt und nicht erst bei Erwerbsunfähigkeit.


Berufsunfähigkeitsversichgerungen im Vergleich