Strompreisvergleich

In den letzten Jahren mussten die Verbraucher fast jährlich ein Ansteigen der Strompreise hinnehmen. Bei nicht wenigen Personen machen die Strom- und Heizkosten heute mehr als ein Drittel der gesamten Mietausgaben aus. Umso wichtiger ist es, dass man einen Strompreisvergleich durchführt. Seit der Liberalisierung des Strommarktes gibt es in diesem Bereich keine Monopole mehr, sodass jeder Verbraucher selbst frei entscheiden kann, von welchem Unternehmen er seinen Strom beziehen möchte. Einen solchen Strompreisvergleich kann man kostenlos über so genannte Stromrechner bzw. Strompreisrechner durchführen. Insgesamt bieten alleine in Deutschland mehrere hundert Versorger den Bezug von Strom an. Bei einem Vergleich der Anbieter sollte der Verbraucher nicht nur auf den Strompreis, sondern auch noch auf weitere Faktoren achten.

Zunächst einmal sollte man sich für einen Strompreisvergleich entscheiden, der möglichst viele Stromanbieter beinhaltet. Meistens muss man vor dem eigentlichen Vergleich seine Postleitzahl angeben, denn es gibt eine Reihe von Anbietern, die entweder nur in bestimmten Regionen Deutschlands tätig sind, oder in unterschiedlichen Regionen verschiedene Strompreise anbieten. Als ein weiteres Merkmal muss meistens auch vorgegeben werden, welche Menge an Strom (in Kilowattstunden) man jährlich ungefähr verbraucht. Diese Angabe ist deshalb wichtig, weil nicht wenige Stromanbieter so genannte Strompakete verkaufen, die eine bestimmte Menge an kWh beinhaltet. Diese „Strompakete“ sind dann zwar einerseits oftmals etwas günstiger als der Einzelbezug, jedoch ist es andererseits umso teurer, falls man die im Paket enthaltene Verbrauchsmenge dann doch überschreiten sollte.

Ein wichtiger Aspekt, auf den man beim Vergleich der Stromanbieter ebenfalls achten sollte, sind Laufzeit des Vertrages und Zahlungsart bzw. Zeitpunkt der Zahlung. Bei der Vertragslaufzeit gibt es deutliche Unterschiede, angefangen von monatlicher Kündigungsfrist bis hin zu Zwei-Jahres-Verträgen. Falls man sich für einen eher kleineren Anbieter entscheidet, sollte man als Zahlungsart nicht unbedingt die Vorauszahlung wählen. Denn sollte der Stromanbieter insolvent werden, wäre die Abschlagszahlung dann in der Regel „verloren“. Die bessere Alternative wäre in solchen Fällen eine monatliche Zahlung der Stromkosten. Beim Strompreisvergleich selbst ist dann noch beachtenswert, ob bei bestimmten Verbrauchsmengen Rabatte von den Stromanbietern angeboten werden.