Riester Rente

Viele Millionen Bürger nutzen bereits seit geraumer Zeit die Riester-Rente, bei der es sich um eine Zulage des Staates handelt, durch welche die Bereitschaft der Bürger „belohnt“ werden soll, selbst etwas für die Altersvorsorge zu tun. Falls man die wenigen erforderlichen Voraussetzungen zum Erhalt dieser Förderung erfüllt, sollte man nicht auf die Beantragung der Riester-Zulagen verzichten. Denn je nach familiärer Situation können im Jahr sogar rund 1.000 Euro an Förderung zusammen kommen, was beispielsweise in zehn Jahren immerhin ein „Geschenk“ des Staates von 10.000 Euro bedeuten kann. Grundvoraussetzung zum Erhalt der Riester-Rente ist, dass man regelmäßig in einen Riester-Vertrag anspart. Liegt der Sparbeitrag dann noch bei mindestens vier Prozent vom eigenen Einkommen, so kann man die volle Förderung bekommen.

Diese volle Förderung sieht so aus, dass zunächst einmal jeder Förderberechtigte eine Grundzulage über 154 Euro erhält. Förderberechtigt sind nicht nur Arbeitnehmer, sondern beispielsweise auch Wehr- und Zivildienstleistende oder auch die jeweiligen Ehepartner des Arbeitnehmers. Neben dieser Grundzulage von 154 Euro pro erwachsener Person gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit, eine so genannte Kinderzulage zu bekommen. Diese Kinderzulage erhält ein Erziehungsberechtigter unter der Voraussetzung, dass er noch einen Anspruch auf Kindergeld hat. Die Kinderzulage beträgt jährlich entweder 185 Euro oder alternativ 300 Euro. Während man für alle vor 2008 geborenen Kinder die geringere Zulage erhält, werden für alle Kinder, die nach dem 31.12.2007 geboren sind, 300 Euro jährlich gezahlt.

Die Rürup-Förderung erhält man nur unter bestimmten Auflagen, welche den gewählten Sparvertrag betreffen. So sind auch nur bestimmte Finanzprodukte überhaupt förderfähig, wie der Banksparplan, der Bausparvertrag, die Rentenversicherung (klassisch und fondsgebunden), sowie der Fondssparplan. Diese Produkte müssen zum Beispiel die Auflage erfüllen, dass ein Kapitalerhalt garantiert werden muss, der Vertrag mindestens so lange laufen muss, bis der Vertragsinhaber das 60. Lebensjahr vollendet hat, und darüber hinaus muss die Auszahlung in Form einer lebenslangen Rente (Leibrente) vorgenommen werden. Lebensversicherungen sind übrigens nicht riesterfähig. Möchte man also Absicherung für den Todesfall und Altersvorsorge verbinden, sollte man zusätzlich zum gewählten riesterfähigen Produkt noch eine Risiko-Lebensversicherung abschließen.

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